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Spurensuche

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Spurensuche 2001

Ein Bericht zur ersten Spurensuche

vom 27.12.-31.12.01

Zum Jahreswechsel, vom 27.12 bis 31.12.01, fand die erste "Spurensuche", vorbereitet von Juliane, Pfr. Schapfel und Arno statt. Die 15 TeilnehmerInnen, die das Haus St. Josef in Schönstatt füllten, machten sich in diesen Tagen auf die Suche nach den Spuren, die das Leben im letzten Jahr hinterlassen hat. Es wurde der Lebensweg 2001 betrachtet und daraus auch eine Perspektive oder Vorsatz für das neue Jahr erarbeitet.

Am ersten Tag gab es Zeit, um das Leben im vergangenen Jahr nachzuspüren und nachzugehen: Die einen legten ihren Weg mit Kreativmaterialien, die anderen malten ihn und andere beschrieben etliche Seiten in ihrem Tagebuch. Es gab genügend Zeit, diesen Weg alleine zu reflektieren, sich aber auch in der Kleingruppe Erlebnisse mitzuteilen und alles im Gebet vor Gott zu tragen.

Der zweite Tag war geprägt durch unsere Gottesnamen: Ausgehend vom ersten Tag machten wir uns auf die Suche, um Gottes Spuren in unserem Jahr zu finden. Mit verschiedenen Methoden fand jeder einen oder mehrere seiner Gotteserfahrungen, Nichtgotteserfahrungen und Gottesnamen. Wir wanderten teils schweigend, teils im Gespräch durch den Schnee hoch auf Berg Moriah, dem höchsten Punkt in Schönstatt, wo wir im Haus von Pfr. Schapfel empfangen wurden. Dort riefen wir Gott im Gottesdienst mit unseren verschiedensten Namen an und konnten dabei die Fülle und Vielfalt unseres Gottes erkennen. Beim anschließenden Ausklang am Kaminfeuer fand dann noch manche spannende (theologische) Diskussion, als auch Ausgelassenheit bei Spiel und Spaß statt, bevor es wieder zurück in unser Haus ging.

Am dritten Tag haben wir aufs kommende, jetzige Jahr geblickt. Als Einstieg referierte Pfr. Schapfel die Fragen: "Wo ist Gott am Werk und wo nicht?" und "Welche Antriebe von außen oder auch aus uns selbst, sind als Gottes Ruf zu deuten?". Davon ausgehend suchten wir unseren Ruf und nahmen ihn als Vorsatz und Perspektive mit ins jetzige Jahr. Am Abend wurde dann das Treffen mit einem festliches 5-gängigem Abendessen abgeschlossen, bevor wir am nächsten Tag ins Jugendzentrum aufbrachen, um dort mit hundert weiteren Gästen, die letzten Stunden des alten Jahres zu genießen und das neue Jahr zu begrüßen.

Maria Bogedain und Arno Hernadi

 
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