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Tanzworkshop 3

Der Olli dreht beim Cha Cha Cha

An Pfingsten, genauer von Freitag, 17. Mai 02 bis Dienstag, 21. Mai 02, fand der dritte ultimative Tanzworkshop des Jungen Schönstatt statt. In bewährter Weise wurde der Workshop durch einen festlichen Sommernachtsball am Montag, 20. Mai 02, abgeschlossen.

Der Olli dreht beim Cha Cha Cha
die Frauen schwindlig. O la la!

Man erlebt auch Jojo live,
wenn flink er sich dreht beim Jive.

Mit der Entdeckung der Langsamkeit
ist es beim Rumba bei manchen nicht weit,
genauso auch mit "Seit an Seit".

Beim langsamen Walzer sich drehen,
beim Wiener etwas schneller gehen.

Beim Paso Doble "zack, zack, zack"
und beim Tango einen Schnack.

Beim Disco Fox die Drehung raus:
Schleudert er zu fest, ist es mit dem Tanzen aus.

Beim Quickstep "slow" und "doppel-quick" -
so \'was in hohem Tempo, da wird man nicht dick.

Etwas ruhiger, doch nicht weniger leicht,
wird man beim Slow Fox umeinandergescheucht.

Drehen, schwingen, klappen, Brust
heraus. Es macht halt Lust,

10 Stunden am Tag das Tanzbein zu schwingen
und beim Morgenlob zu singen

oder auch noch dort zu drehen
und so in den Tag zu gehen.

Wir haben der Tanzlehrer vier -
wir sind schließlich nicht zum Vergnügen hier!

Ja, bei den alten Rittersleut\'
war\'s schön, doch ist auch für uns heut\'

die Burg ein Ort zum Lernen und Leben,
wo jeder will sein Bestes geben,

denn schöner als ein Tanzlokal
ist hier unser Rittersaal.

Wenn die Moni mit dem Péter
und der Winni, etwas später,

pflügen diesen Saal entlang,
daß den Damen wird schon bang,

wenn die Säule beim Walzer bedrohlich naht
und die Michi cha cha cha-t,

bei links und rechts und drunter und drüber
gibt\'s vom Nachbarn schon \'mal Nasenstüber,

wenn die Mauer sagt: Hier stop!
Ja, dann ist wieder Tanz-Workshop.

Wenn per e-mail kommt die Kunde
und bricht sich Bahn und macht die Runde,

wenn Theresia kriegt Post in Massen,
daß die Liste kann kaum die Leute fassen,

wenn es heißt: Samba ist top!
Ja, dann ist wieder Tanz-Workshop.

Wenn Leute sich im Klo einschließen
oder in der Kellerbar begießen

Theresias Geburtstag mit Freixenet,
denn der schmeckt wirklich wundernett,

wenn die Leute heben Beulen
und sich g\'rad verkneifen \'s Heulen,

weil sie die Promenade nicht schnallen
und gegen die Balken knallen,

wenn die Stereoanlage läuft nonstop:
Ja, dann ist wieder Tanz-Workshop.

Wenn tausend Stufen einen plagen
und alle immer "slow, quick" sagen,

wenn "dort die Herren, hier die Damen"
und beide nie zusammenkamen,

weil beim Schritt ein Tick noch fehlte,
wenn jeder sich in Hexenschuß-Haltung quälte,

wenn der Appell nicht gilt beim Bund,
sondern für den Herren, der als Torero Stund\' um Stund\'

versucht, beim Paso Doble elegant auszusehen,
wenn er will vom Boden aufstehen,

wenn\'s "Corté" heißt und nicht Hip-Hop:
Ja, dann ist wieder Tanz-Workshop.

Wenn sogar in der Freizeit die Schüler üben
und ihre Lehrer innig lieben,

wenn\'s immer heißt "bitte noch einmal",
obwohl schon jeder Schritt eine Qual,
wenn gepflügt wird durch den Saal

und nicht durch den Acker
und bei 2, 3 Tango-Schnacker

der Herr die Hüfte der Dame stupst
oder auch \'mal kräftig schubst,

wenn Pflaster sind das höchste Gut
und in jeder Ecke eine Flasche stehen tut,

wenn die Herren sind zu den Damen eine Stütze und nicht grob:
Ja, dann ist wieder Tanz-Workshop.

Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt
und auf Hohensolms jeder dazu das Tanzbein schwingt,

wenn\'s aus dem Burgverlies "Bamboleo" dröhnt
und jedes Mädchen die Haare besonders lange fönt,

die Herren sich exakt rasieren,
ein neues Deo ausprobieren

und um die Damen herumscharwenzeln
und diese um den Herrn rumtänzeln,

wenn das Benehmen ist korrekt und top:
Ja, dann ist wieder Tanz-Workshop.

Das bedeutet Arbeit und zwar echt viel,
es macht zwar Spaß, doch ist\'s auch kein Kinderspiel,
kostet Kraft und auch der Nerven viel.

An alle, die dieses Vorhaben wagen
möchte ich heut\' DANKE sagen!

Profitieren tun wir hier im Saale
von diesem Tanz-Workshop echt alle.

D\'rum gilt es, jetzt denen zu danken,
die unser "kontrolliertes Schwanken"
vorbereitet haben.

Alle zu nennen wäre nicht möglich,
da täglich

viele vieles machten
und an uns dachten.

Deswegen an dieser Stelle
für alle Fälle

zwei Namen, die am meisten
für uns im Vorfeld durften leisten:

Oliver Golly und Theresia Klein.
Wir danken ihnen - HOCH SOLL\'N SIE SEIN!

Birgit Jauch

 
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