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Kräfte sehen und stärken

Workshop auf der Lebenswerkstatt 2010 mit Ulrike Burkart

C. Enders. Diesmal war ich nur am Wochenende bei der Lebenswerkstatt. Dadurch habe ich an dem Workshop von Ulrike teilgenommen, der eben gerade für uns Wochenendteilnehmer (zehn Personen) konzipiert war. Ich habe mich gefreut, dass die mir schon lange von Schönstatt her bekannte Ulrike es jetzt einmal „gewagt“ hat, selbst einen Workshop anzubieten. Und ich war auch sehr angetan.

2010 Christian Enders
Nach einigen Auflockerungs- und Konzentrationsübungen verbunden mit einer Vorstellungsrunde haben wir uns mit großen Malblöcken und den verschiedensten Farben ausgestattet, um unsere ganz persönliche Mitte gestalterisch zum Ausdruck zu bringen. Die Mitte des Bildes war also das Wichtigste, wir durften deutlich machen, was uns als Persönlichkeit prägt und wie Gott in unserem Leben durch unsere Person zum Ausdruck kommt. Meine Mitte war deswegen durch die „warmen“ (Wasser-) Farben gelb, orange und rot geprägt, welche sich verschiedenartig miteinander kombiniert und gemischt haben, ohne ihre helle, freundliche Strahlkraft einzubüßen. Ich habe so etwas wie meine eigene innere Sonne gemalt.

Der Bereich um die Mitte des Bildes herum war für fünf Eigenschaften, Personen, Orte, Lieblingsbeschäftigungen oder derartiges bestimmt, die wir persönlich als für unser Leben prägend empfinden. Ich habe hier fünf Säulen meines Lebens gewählt, auf denen mein Leben, die Freude an meinem Leben basiert, und die für mich unerschöpfliche Quellen und Kraftreserven beinhalten.

Das, was mich ausmacht, was mich prägt und wodurch ich in Erscheinung trete, hat zum Schluss auch noch einen Rahmen erhalten. Diesen Rahmen habe ich nach einer Seite hin offen gestaltet, so dass er die Form eines Fisches annahm. (Der Fisch ist ein Symbol, das ich sehr schätze und mit dem ich mich auch ein Stück weit identifiziere.) Das für mich Interessante war, dass ich die Form eines Fisches nicht bewusst gewählt habe, sondern diese eher zufällig entstanden ist, was mich im Nachhinein sehr gefreut hat.

2010 Workshop Ulrike
Die mit der Erstellung unserer Bilder zum Teil auch verbundenen Mühen wurden dann am nächsten Tag reichlich entlohnt, als wir uns in Kleingruppen, zu drei oder vier Personen, zusammenfanden, um uns gegenseitig unsere Bilder vorzustellen. Ein jeder durfte das sagen, was er zu dem Bild sagen wollte. Vorsichtig durften die anderen auch Fragen stellen, wenn sie es für angebracht hielten, um das auf den Bildern Dargestellte besser zu verstehen. Es mussten aber nicht alle Geheimnisse unserer Persönlichkeit aufgedeckt werden. Jeder durfte diese persönliche Grenze selbst für sich finden. Danach hatte jeder, der gerade sein Bild vorgestellt hatte, die Möglichkeit, sich entspannt auf eine Matte zu legen, um die anderen „nacherzählen“ zu lassen, was nun die eigene Persönlichkeit ausmacht, wo wir Freude empfinden, was uns ein wenig Sorge bereitet und woraus wir unsere Kraft schöpfen. Dies konnten auch einzelne Worte sein, die wir als wichtig erachtet haben. Wiederholungen erhöhten die damit verbundene meditative Einprägsamkeit. Der Austausch unserer Gruppe fand in der Kapelle des Jugendzentrums statt. Und gerade diesen Ort mit seinen bunten Glasfenstern fand ich sehr geeignet, sich gegenseitig etwas zuzusagen.

Insgesamt war ich sehr froh, an diesem Workshop teilnehmen zu können. Denn in mir ist durch den gegenseitigen Austausch das Vertrauen, zu mir „ja“ sagen zu dürfen, noch etwas weiter gewachsen. Und so kann ich auch wieder mehr von mir selbst nach außen hin zum Ausdruck bringen: meine persönliche Spirale des Glücks und der Freude.
 
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